Wenn der Beruf die Haut krank macht

BERLIN – Seit vielen Jahren stehen Hauterkrankungen an der Spitze aller Berufserkrankungen. Zuletzt wurden erstmals mehr als 25.000 berufsbedingte Hauterkrankungen bei der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) gemeldet. Eine positive Entwicklung, denn je eher die Belastungen am Arbeitsplatz erkannt werden, desto rascher kann auch Abhilfe geschaffen werden. Doch zu viele nehmen ihre berufsbedingten Hautprobleme immer noch auf die leichte Schulter.
 
Die Prävention, d. h. die Verhütung von Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten sowie arbeitsbedingten Gesundheitsgefahren – mit allen geeigneten Mitteln – ist ureigenste Aufgabe der gesetzlichen Unfallversicherung. Maßnahmen der Arbeitsgestaltung müssen bereits im Hinblick auf arbeitsbedingte Gesundheitsgefahren getroffen werden - nicht erst, wenn eine Berufskrankheit droht.

Das Arbeitsschutzgesetz verpflichtet jeden Arbeitgeber, Maßnahmen zur Verhütung von Unfällen bei der Arbeit und arbeitsbedingten Gesundheitsgefahren einschließlich der menschengerechten Gestaltung der Arbeit zu treffen. Mehr dazu bei Wikipedia unter dem Stichwort "Berufskrankheiten".
 
Ganz im Zeichen der Aufklärung über Ursachen und mögliche Schutzmaßnahmen steht vom 21. bis 25. November 2016 auch die bundesweite Aktionswoche Haut&Job, die von Hautärzten, der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung und der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst Wohlfahrtspflege gemeinsam getragen wird.
 
Mehr zur Haut&Job-Pressekonferenz im Vorfeld dieser Aktionswoche finden Sie >> hier
 
Die bundesweite Aktionswoche ist Teil einer gesamteuropäischen Initiative „Healthy Skin@Work“ unter dem Dach der Europäischen Akademie für Dermatologie und Venerologie (EADV) mit dem Ziel, die Zahl der beruflich bedingten Hauterkrankungen deutlich zu verringern und den Hautschutz am Arbeitplatz zu verbessern.
 
Sie haben Hautprobleme und vermuten einen Zusammenhang mit Ihrer beruflichen Tätigkeit? Unser Selbsttest hilft Ihnen, Klarheit zu gewinnen und für das nachfolgende Gespräch mit einem Hautarzt Ihres Vertrauens. Mehr dazu -> hier
 
 
 
 
Außerdem haben wir für Sie einen Informationsflyer zur Hautgesundheit im Beruf zum Download hinterlegt. Mehr dazu -> hier