Entscheidende Erfolge in der Prävention erzielt

Arbeitsgemeinschaft für Berufs- und Umweltdermatologie (ABD)

OSNABRÜCK/JENA – Die Arbeitsgemeinschaft für Berufs- und Umweltdermatologie (ABD) ist in der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft (DDG) zuständig für die beruflichen und umweltbedingten Hautkrankheiten. Sie zählt derzeit rund 700 aktive Mitglieder.


Die ABD widmet sich und fördert die klinischen und wissenschaftlichen Interessen dieser Gebiete mit folgenden Zielen:
  1. Erarbeitung, Verbesserung und Intensivierung der medizinisch-wissenschaftlichen Methoden zur Vorbeugung, Früherkennung, Rehabilitation und Begutachtung von beruflichen und umweltbedingten Hautkrankheiten.
  2. Gewährleistung eines offiziellen Forums für die Zusammenarbeit zwischen Dermatologen, dermatologisch interessierten Arbeitsmedizinern und Organisationen, die auf dem Gebiet der Berufs- und Umweltdermatosen tätig sind.
  3. Vertretung der DDG gegenüber den Unfallversicherungsträgern und anderen Sozialversicherungsträgern, soweit dermatologisch-arbeitsmedizinische Aufgaben und Ziele betroffen sind.
  4. Organisation und Durchführung von wissenschaftlichen Tagungen und Fortbildungsveranstaltungen zu allen mit berufs- und umweltbedingten Hautkrankheiten zusammenhängenden Themen. Durch ein umfangreiches Weiterbildungsprogramm konnten bereits mehr als 700 Dermatologen für den Bereich Berufsdermatologie durch die ABD zertifiziert werden.
Hautkrankheiten sind die häufigsten berufsbedingten Erkrankungen und verursachen erhebliche volkswirtschaftliche Folgekosten sowie psychosoziale Beeinträchtigungen der Betroffenen. Sie führen nicht selten zur Tätigkeitsaufgabe. Die ABD hat nicht nur die Diagnostik, Therapie und Entschädigung umwelt- und berufsbedingter Hautkrankheiten, sondern insbesondere deren Prävention zum Gegenstand.
 
Unter maßgeblicher Beteiligung der ABD konnten in den letzten Jahren entscheidende Erfolge in der Prävention berufsbedingter Hauterkrankungen erzielt werden. Derzeit stellen UV-induzierte berufsbedingte Hautkrebserkrankungen, die bisher noch keine Anerkennung als Berufskrankheit gefunden haben, einen Schwerpunkt der Arbeit der ABD dar.
 
Die klinischen und wissenschaftlichen Arbeiten der ABD haben auch international, sowohl im europäischen als auch außereuropäischen Ausland, große Anerkennung gefunden.

 

 
 

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