Material zur Aktionswoche

EUSKIRCHEN – Beruflich bedingte Hauterkrankungen sind kein Schicksal. Geeignete Vorsorgemaßnahmen, eine frühzeitige Diagnose und Therapie können ernsthafte wirtschaftliche, soziale und psychische Konsequenzen einer Hautschädigung am Arbeitsplatz vermeiden helfen. Informationsmaterial zum Thema gibt es in allen teilnehmenden Hautarztpraxen und dermatologischen Kliniken kostenfrei.
 
Berufsbedingte Hauterkrankungen haben viele Gesichter. Zahlreiche Berufsgruppen tragen ein erhöhtes Risiko: Briefzusteller, Dachdecker, Kranken- und Altenpfleger, Politessen, Straßenbauarbeiter, Landwirte, Hausmeister, Metaller... Etwa vier Millionen Bundesbürger, Frauen wie Männer, sind betroffen.
 
Die Vorsorge gegen Hautkrebs am Arbeitsplatz muss gestärkt werden. Der Gesetzgeber – in diesem Fall der Bundesrat – hat daher ganz aktuell eine Änderung der Arbeitsmedizinischen Vorsorge-Verordnung (ArbMedVV) beschlossen. Arbeitgeber werden darin verpflichtet, ihren Außenbeschäftigten arbeitsmedizinische Beratungen und – mit Einverständnis der Beschäftigten – Untersuchungen anzubieten.
 
Hand- und Kontaktekzeme und heller Hautkrebs stellen den größten Teil der gemeldeten Berufskrankheiten dar. Feuchtarbeit führt ungeschützt leicht zu (Hand-)Ekzemen, Umgang mit hautbelastenden Substanzen löst Kontaktallergien aus, die Arbeit im Freien ohne hinreichenden Schutz vor natürlicher UV-Strahlung führt oft zu Hautkrebs.
 
 
 
Poster – Besser hautgesund im Beruf bleiben
 
Für die frühzeitige Abklärung von Hautveränderungen durch den Experten bei Verdacht auf eine berufsbedingte Hauterkrankung werben die Träger der Kampagne Haut&Job mit einem Postersatz, der unterschiedliche Berufsgruppen und Hautprobleme am Arbeitsplatz anspricht. Die auf diesem Plakat gesammelt dargestellten Motive gibt es auchals Einzelposter.
Format: DIN A2
 

Poster – PFLEGE HAUTGESUND (Restbestand) *
Ein Angebot an alle, die pflegerisch tätig sind: Mit einem Poster werben die Träger der Kampagne Haut&Job für die Teilnahme am Hautcheck bei Verdacht auf eine berufsbedingte
Hauterkrankung. Die Botschaft lautet: „Pflege hautgesund“.
Format: DIN A2
 

Flyer GESUNDE HAUT IM BERUF 2016 (Restbestand) *
Kurz und informativ: ein Flyer fasst viele Tipps auf zwei Seiten für den Schutz
der Haut im Beruf zusammen. Damit die Haut auch unter belastenden Arbeitsbedingungen
gesund bleibt...
Format: DIN A4 lang
 
 
 
 
FLYER – Hautkrebs als Berufskrankheit ...
Wer im Freien arbeitet, ist mehr als andere den Risiken eines Hautschadens durch UV-Strahlung ausgesetzt. Lichtschutz kann das Risiko verringern, an Hautkrebs zu erkranken. Die Früherkennung schützt, falls sich dennoch Hautkrebs gebildet. Denn: früh erkannt ist Hautkrebs fast immer heilbar... Wissenwertes rund um den Hautkrebs im Rahmen der Bestimmungen zur neu eingeführten Berufskrankheit BK 5301
Format: DIN A4 lang
 
 
Flyer PFLEGE HAUTGESUND (Restbestand) *
Wer wissen möchte, wie er seine Haut am Arbeitsplatz im Pflegebereich besser schützen kann, muss keine dicken Bücher wälzen. Die „Tipps für eine gesunde
Haut“ in der Pflege fassen das Wichtigste auf zwei Seiten zusammen.
Format: DIN A4 lang


Fragebogen* – ANONYME SELBSTAUSKUNF
T
Dieses Dokument hilft, vor dem Arztbesuch bei einer fachkundigen Dermatologin oder einem Dermatologen die Risiko- und Belastungsfaktoren am Arbeitsplatz zu erkennen sowie die mögliche Vorgeschichte der Hautprobleme in Kindheit und Jugend zu
erfassen. Der ausgefüllte Selbstauskunftsbogen kann dem Arzt wichtige Hinweise für
die weitere Diagnostik und Therapie geben.
Format: DIN A4

*Verfügbar so lange der Vorrat reicht.
 
 
 

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