Prävention von der Kindheit bis ins hohe Alter, in Freizeit und Beruf

 

Die Hautärztinnen und Hautärzte haben für Deutschland  erstmals den gesamten Mai zum Hautkrebs-Monat ausgerufen. Im Mittelpunkt steht die Aufklärung über Hautkrebsrisiken, die Früherkennung und die eigene Vorsorge in Freizeit und Beruf – und das generationsübergreifend... Motto: "Sonnenschutz ist keine Glückssache..."
 
Das Aktionsplakat zeigt eine Schornsteinfegerin – als Glücksbringerin. Sie drückt einem Kind spielerisch wie beim Schwarzer-Peter-Spiel einen Rußfleck auf die Nase. Kinderhaut ist deutlich dünner als die Haut von Erwachsenen und reagiert besonders empfindlich auf die UV-Strahlen der Haut. Schon in der Zeit bis zum 18. Lebensjahr entstehen UV-Schädigungen der Haut, die später zu Hautkrebs führen. Umso wichtiger ist konsequenter Sonnenschutz. Und: Die Schornsteinfegerin steht als Außenarbeiterin für eine von vielen Berufsgruppen, die ganz besonders auf UV-Schutz als Hautkrebsvorsorge achten müssen.
 
 

 

„Mit dem Hautkrebsmonat verfolgen wir einen ganzheitlichen Ansatz von Vorsorge und Früherkennung in allen Lebensaltern, in der Freizeit und im Beruf“, erklärt Dr. Ralph von Kiedrowski, Referent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit im BVDD-Vorstand, den Hintergrund für die diesjährige Aufklärungskampagne. Damit werden hierzulande sämtliche Kräfte gebündelt, um über den nötigen Sonnenschutz zu informieren."  Mehr zum Hautkrebsmonat Mai >>hier

Vom 9. bis 13. November findet dann eine Aktionswoche zu den übrigen berufsbedingten Hauterkrankungen statt.

Haut&Job ist Teil einer gesamteuropäischen Initiative unter Federführung der Europäischen Akademie für Dermatologie und Venereologie (EADV ) „Ziel ist es, die Zahl der beruflich bedingten Hauterkrankungen deutlich zu verringern und den Hautschutz am Arbeitplatz zu verbessern“, erläutert der Initiator, Prof. Swen Malte John.

Nach einem Bericht der Europäischen Union stellen Hautkrankheiten die größte Gruppe berufsbedingter Gesundheitsgefahren dar; bei den 15-25Jährigen machen sie 90% aller berufsbedingten Erkrankungen aus „Hauterkrankungen sind kein Schicksal,“ heißt es dazu in dem Aufruf, mit dem die Träger der Kampagne sich bereits im vergangenen Jahr an die Öffentlichkeit gewendet haben. 

Aktuelle Tipps, Hinweise und Nachrichten zur "Woche der berufsbedingten Hauterkrankungen" gibt es -> hier